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Es wurde schon alles gesagt, …

 

Woche 1 der verordneten Corona-Quarantäne ist beinahe vorbei: Bei all der ständigen Berichterstattung darüber und wenn man nur ein bisschen in den sozialen Medien schaut, dann passt der Satz von Karl Valentin:

Es wurde schon alles gesagt, aber nicht von allen.“

Tja und deshalb gebe ich jetzt auch noch meinen Senf dazu …

Es sieht so aus, als wäre die Welt jetzt in verschiedene Teile geteilt. Die Menschen, die wir unbedingt brauchen – unsere Helden, die trotz aller Gefahr an ihrem Arbeitsplatz unabkömmlich sind – die unsere Lebensmittelversorgung aufrecht halten, das medizinische Personal an allen Stellen in Kliniken und Apotheken … die Post, die Banken – und eine zweite Gruppe, die mehr oder weniger aus dem Verkehr gezogen wurde. Die vielleicht zuhause mit Homeoffice beschäftigt ist und von der Wichtigkeit auf jeden Fall in der 2. Reihe steht. Aber nichts desto trotz – durch unser zuhause-bleiben sind wir ja alle „Lebensretter“ – so werden wir auch dazu motiviert.

Ich kann nur für diese 2. Gruppe der Lebensretter sprechen und meine Erfahrungen mit der jetzigen Situation kommen aus diesem Bereich. Mein Eindruck ist, dass wir alle diese Zeit gebraucht haben um uns einigermaßen an die Situation zu gewöhnen. Irgendwie zu verarbeiten und zu realisieren was gerade mit unserem Land, mit unserer Welt geschieht. Schön langsam kommt es in allen Aspekten uns an.

Auch der Umstand, dass manche von uns es sich in einem gemütlichen Zuhause mit Bewegungsraum, vielleicht mit Garten gut einrichten können - andere beengt und in einem konflikthaften Miteinander auf Gedeih und Verderben zusammengepfercht sind. Und dann natürlich noch die Menschen, die infiziert sind und zuhause oder in den Krankenhäusern behandelt werden.

Und eine noch andere Realität ist die in den Ländern, die so stark betroffen sind – die Bilder und Zahlen davon erschüttern uns alle in ihrer Dimension immer wieder.

Wir, die nicht direkt betroffen sind können uns überlegen, inwieweit der Satz: Zeit ist das neue Geld! jetzt Recht hat. So hat es vor nicht langer Zeit geheißen … und? sind wir jetzt alle reicher geworden? Wir sind ja zugleich konfrontiert mit vielen Einschränkungen. Reich an Zeit, ja - auch reich an Erkenntnis? reich an Einsicht: darüber wer wir sind, was uns wirklich wichtig ist, welche Bedürfnisse Grundpfeiler in unserem Leben sind? Über das, was Firlefanz und unnötig ist … aber es kann auch schmerzlich bewusst werden, was uns fehlt – jetzt in der Situation und vielleicht überhaupt im Leben.

Was hilft, ist den Moment zu sehen und auch so gut als möglich für sich zu sorgen. Das Aufleben alter Traditionen – wie täglich für sich zu kochen und auch Gemüse haltbar machen. Zur Sicherheit und weil wir neben dem Trockenzeugs wie Reis und Nudeln auch noch etwas „Gesundes“ brauchen. Lange ist es her, dass ich das selber gemacht habe. Es macht Freude so für sich zu sorgen. Und das Rezept mit den eingelegten Salzzitronen von Neni ist ein spannender Versuch … mal schauen, was daraus wird. Nachdem die Biozitronen mit Meersalz und wenig Zucker vermengt wurden, sollen sie eigentlich ewig haltbar sein. Aber solange wird der Ausnahmezustand hoffentlich nicht dauern. Das sagt schon sein Name, oder?

In meiner Produktion gibt es neben den Salzzitronen jetzt frische Bärlauchpaste aus dem Wald von nebenan und aus einigen bereits vertrockneten Datteln wurde ein Dattelmus. Und jetzt werde ich mich auf die Suche machen nach einem sinnvollen Rezept um das frische Kurkuma haltbar zu machen. Ich finde Hinweise, dass sich Kurkumawurzeln ganz einfach einfrieren und im gefrorenen Zustand reiben lassen. Außerdem halten sie lange im Gemüsefach, wenn sie nicht zu feucht – also nicht luftdicht - gelagert werden.

Wer gerne gemeinsam mit anderen kocht, der ist bei Dr. Claudia Nichterl in guter Gesellschaft – jeden Tag um 12.00 Uhr kocht sie live in ihrer Küche nach der Traditionellen Chinesischen Medizin. Wer jetzt Zeit dafür hat, kann mit #Der Mund ist das Tor zur Gesundheit sein Immunsystem sinnvoll stärken.  Ich bin seit Mittwoch dabei und habe schon viel gelernt. Ich kann es wärmstens empfehlen. Vielleicht treffen wir uns dort – jeden Tag mittags um 12.00 Uhr.  https://www.facebook.com/events/521082108577005/

Noch eine Möglichkeit sich zu treffen gibt es ab 20.00 Uhr abends. Nach der Schweiz und Deutschland stellen auch wir in Österreich jetzt jeden Tag um 20.00 Uhr als Zeichen der Gemeinsamkeit und der Hoffnung eine Kerze ins Fenster.

Verlieren Sie den Mut und die Hoffnung nicht! Und bleiben Sie gesund!

 

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